Hundefutter für Sloughi: Nährstoff
Hundefutter für Sloughi mit präziser Nährstoffversorgung. Schlanke Windhunde ausdauernd & fit – rassetypisch optimal.
- Größe
- 61–72 cm
- Gewicht
- 18–29 kg
- Lebenserwartung
- 10–15 Jahre
- Herkunft
- Nordafrika (Marokko, Algerien, Tunesien, Libyen)
- FCI-Gruppe
- Windhunde

Sloughi auf einen Blick: Statur, Bedarf und Besonderheiten
Der Sloughi gehört zur FCI-Gruppe 10 (Kurzhaarige Windhunde) und ist einer der ältesten Windhunde Nordafrikas. Sein Körperbau ist das Ergebnis Jahrtausender natürlicher Selektion auf Ausdauer, Schnelligkeit und Effizienz unter extremen Umweltbedingungen. Das macht ihn zu einem metabolisch interessanten Kandidaten: relativ geringes Körpergewicht bei beachtlicher Schulterhöhe, ein minimaler Körperfettanteil und ein für seine Größe erstaunlich hoher Bewegungsbedarf von durchschnittlich rund 2,5 Stunden täglich.
Für die Ernährung bedeutet das: Der Sloughi benötigt hochverdauliche, proteinreiche Kost mit ausreichend Energie, darf aber keinesfalls überfüttert werden – jedes überflüssige Körpergewicht belastet Gelenke und Herzkreislaufsystem disproportional. Das sehr kurze, dünne Fell bietet kaum Isolierung, was den Wärmebedarf und damit indirekt auch den Energiebedarf in kühleren Klimaten beeinflussen kann.
Zwei genetisch belegte Gesundheitsdispositionen – eine Netzhauterkrankung sowie eine pigmentassoziierte Hauterkrankung – sind beim Sloughi dokumentiert und können die Nährstoffstrategie ergänzend beeinflussen. Im Folgenden werden alle ernährungsrelevanten Aspekte dieser Rasse evidenzbasiert und differenziert beleuchtet.
Größe und Statur des Sloughi
Der Sloughi ist eine große Rasse im Sinne der gängigen Klassifikation, bewegt sich jedoch am schlanken Ende des Gewichtsspektrums: Rüden und Hündinnen erreichen laut FCI-Standard eine Schulterhöhe von 61 bis 72 Zentimeter, das Gewicht liegt zwischen etwa 18 und knapp 30 Kilogramm. Diese Kombination – viel Körperhöhe, wenig Körpermasse – ist charakteristisch für Windhunde und hat direkte Auswirkungen auf die Energiebedarfsberechnung.
Die metabolisch aktive Magermasse ist im Verhältnis zum Gesamtgewicht hoch, der Körperfettanteil dagegen gering. Das bedeutet, dass gängige Fütterungsempfehlungen, die allein auf dem Körpergewicht basieren, beim Sloughi zu grob sein können. Für eine präzisere Einschätzung des tatsächlichen Energiebedarfs empfiehlt sich die Orientierung am metabolischen Körpergewicht (Körpergewicht in kg hoch 0,75), wie es FEDIAF und NRC für die Berechnung des Erhaltungsbedarfs zugrunde legen.
Die schlanke Statur bedeutet außerdem, dass Gewichtsveränderungen schnell sichtbar – und spürbar für den Bewegungsapparat – werden. Regelmäßige Körperkonditionsbeurteilung (Body Condition Score) ist bei dieser Rasse besonders empfehlenswert.
Wesen und Charakter des Sloughi
Der Sloughi gilt als edel, stolz und zutiefst seinem Halter gegenüber loyal. Er verteidigt, wenn nötig, mit dem Instinkt eines Jagdhundes, schätzt aber zugleich Ruhe und häusliche Behaglichkeit. Diese Kombination aus Jagdinstinkt und ausgeprägtem Ruhebedürfnis spiegelt sich auch im Aktivitätsmuster wider: intensive Sprints und Laufphasen wechseln sich mit langen Ruhephasen ab.
Für die Ernährung ist dieses Muster relevant: Der Energiebedarf des Sloughi ist nicht linear, sondern stark aktivitätsabhängig. An Tagen mit intensiver Bewegung – langen Galoppeinheiten oder Coursing-Training – steigt der Kalorienbedarf spürbar, während an ruhigeren Tagen ein deutlich geringeres Angebot ausreicht. Eine starre tägliche Futtermenge ohne Berücksichtigung der tatsächlichen Belastung kann mittelfristig zu Übergewicht oder Unterversorgung führen.
Darüber hinaus ist der Sloughi ein sensibler Hund, der Stress und Veränderungen im Alltag wahrnimmt. Stressbedingtes Fressverhalten – sowohl Futterverweigerung als auch übermäßiges Fressen – ist bei sensiblen Rassen bekannt und sollte bei der Fütterungsroutine bedacht werden.
Herkunft und Geschichte des Sloughi
Der Sloughi stammt aus dem nordafrikanischen Raum – Marokko, Algerien, Tunesien und Libyen gelten als seine traditionellen Ursprungsgebiete. Als Jagdhund der Berber und Beduinen wurde er über Jahrhunderte zur Hatz auf Gazellen, Hasen und Wüstenfüchse eingesetzt, oft in Regionen, in denen Futter für Mensch und Tier knapp war.
Diese Entstehungsgeschichte hat den Sloughi metabolisch geprägt: Der Hund ist evolutionär auf Effizienz getrimmt. Sein Verdauungssystem ist auf hochverdauliche, proteinreiche Kost ausgerichtet, wie sie Jagdbeute bietet. Überschüssige Kohlenhydrate und fettreiche Diäten, die für das Klima und den Verwendungszweck der Herkunftsregion untypisch waren, können diesem Stoffwechseltyp weniger gut bekommen – wenngleich moderne Zucht und veränderte Haltungsbedingungen eine gewisse Anpassung mit sich bringen.
In der westlichen Welt ist der Sloughi eine vergleichsweise seltene Rasse, die 1997 in das FSS (Foundation Stock Service) der AKC aufgenommen wurde und heute vor allem als Familien- und Sporthund gehalten wird. Die traditionelle Fütterung auf Basis von Fleisch, Milch und einfachen Getreideprodukten hat dabei wenig mit moderner Fertignahrung gemein – ein Umstand, der bei der heutigen Futterauswahl durchaus reflektiert werden darf, ohne daraus absolute Regeln abzuleiten.
Pflege des Sloughi
Das sehr kurze, dichte und feine Fell des Sloughi ist pflegeleicht und benötigt lediglich gelegentliches Bürsten. Dennoch hat das Fell ernährungsphysiologische Relevanz: Die dünne Haarschicht und die geringe Unterhautfettschicht bieten wenig Isolation gegen Kälte. In kühleren Klimaten – und der Sloughi ist in Mitteleuropa keineswegs in seinem natürlichen Umfeld – kann der Grundumsatz durch Wärmeregulation leicht erhöht sein, was sich im Futterbedarf niederschlagen kann.
Die Hautgesundheit des Sloughi sollte regelmäßig kontrolliert werden, insbesondere wegen der dokumentierten Disposition zur Farbmutanten-Alopezie (siehe Abschnitt Gesundheit). Betroffene Bereiche können zu trockener, schuppiger Haut neigen, was unter anderem durch eine ausreichende Zufuhr essenzieller Fettsäuren – insbesondere Linolsäure und langkettiger Omega-3-Fettsäuren – ernährungsbegleitend unterstützt werden kann, sofern tierärztlich abgeklärt.
Die Ohren sollten regelmäßig auf Sauberkeit und Entzündungszeichen untersucht werden. Regelmäßige Zahnpflege ist empfehlenswert und kann durch geeignetes Kauspielzeug oder Rohknochen (BARF-gerecht, unter fachkundiger Aufsicht) ergänzt werden. Die Krallen werden bei ausreichend Bewegung auf hartem Untergrund oft natürlich abgenutzt, sollten aber regelmäßig kontrolliert werden.
Gesundheit und rassetypische Erkrankungen des Sloughi
Der Sloughi gilt im Allgemeinen als robuste und langlebige Rasse mit einer Lebenserwartung von 10 bis 15 Jahren. Dennoch sind zwei genetisch belegte Dispositionen dokumentiert, die beim Kauf und in der Betreuung beachtet werden sollten.
Retinaatrophie – Stäbchen-Zapfen-Dysplasie Typ 1a (RCD1a)
Beim Sloughi ist eine autosomal-rezessiv vererbte Form der progressiven Retinaatrophie molekulargenetisch nachgewiesen. Das betroffene Gen ist PDE6B; die Erkrankung führt zu fortschreitender Degeneration der Photorezeptoren der Netzhaut und kann zur Erblindung führen. Der Evidenzgrad dieser Disposition ist hoch (Evidenzgrad A nach OMIA). Für Halter bedeutet das: Zuchtuntersuchungen auf diesen Gendefekt sind sinnvoll, und beim Auftreten von Sehstörungen – insbesondere Nachtblindheit oder Orientierungsproblemen im Dunkeln – sollte umgehend ein Tierarzt aufgesucht werden. Ernährungsmedizinisch werden bei Retinaerkrankungen verschiedene Nährstoffe diskutiert (z. B. Antioxidanzien, Taurin, DHA), wobei konkrete therapeutische Empfehlungen stets in tierärztlicher Rücksprache erfolgen müssen und keine eigenständige Behandlung ersetzen.
Farbmutanten-Alopezie (Colour Dilution Alopecia)
Ebenfalls beim Sloughi dokumentiert ist die Farbmutanten-Alopezie, eine autosomal-rezessiv vererbte Hauterkrankung, die bei Hunden mit Verdünnungsgenen (z. B. blaugraues Fell) auftreten kann. Sie äußert sich in schuppiger, trockener Haut und Haarausfall an betroffenen Stellen. Der Evidenzgrad ist B nach OMIA. Diese Erkrankung ist nicht heilbar, aber symptomatisch begleitbar – auch über die Ernährung, etwa durch eine bedarfsgerechte Versorgung mit Zink, essenziellen Fettsäuren und Vitamin E, was im Einzelfall mit dem Tierarzt abzuklären ist.
Abseits dieser genetischen Dispositionen ist beim Sloughi – wie bei anderen schlanken Großrassen – auf ein gesundes Körpergewicht zu achten. Übergewicht belastet Gelenke und Herzkreislaufsystem überproportional; die wenig gepolsterten Knochen und Gelenke des Sloughi sind für überschüssige Last nicht ausgelegt.
Energiebedarf und Nährstoffversorgung des Sloughi
Energiebedarf und Lebensphasen
Der tägliche Energiebedarf eines adulten Sloughi hängt maßgeblich von Körpergewicht, Aktivitätsniveau und Lebenssituation ab. Als Faustregel gilt: Der Erhaltungsbedarf (Resting Energy Requirement, RER) wird nach dem metabolischen Körpergewicht (kg^0,75 × 70) berechnet; der tatsächliche Tagesbedarf liegt beim aktiv gehaltenen Sloughi deutlich über diesem Basiswert. Bei Coursing-aktiven oder regelmäßig im Ausdauerlauf geführten Tieren kann der Bedarf an intensiven Trainingstagen auf das Anderthalbfache oder mehr des Erhaltungsbedarfs ansteigen.
Für Welpen gelten deutlich erhöhte Anforderungen, da Wachstum und Entwicklung den Bedarf an Protein, Calcium, Phosphor und Energie erhöhen. Nach NRC (2006) liegt die empfohlene Proteinzufuhr für wachsende Hunde bei rund 43,8 g pro 1.000 kcal ME, für adulte Hunde bei 25 g pro 1.000 kcal ME (Minimalwert 20 g). FEDIAF empfiehlt für das Wachstum einen Mindest-Fettgehalt von 21,25 g pro 1.000 kcal ME, für Adulte 13,75 g.
Calcium und Phosphor
Bei Welpen großer Rassen wird der Calcium-Phosphor-Haushalt besonders kritisch diskutiert. Zu viel Calcium in der Wachstumsphase kann die Skelettentwicklung negativ beeinflussen. NRC (2006) empfiehlt für wachsende Hunde 3 g Calcium pro 1.000 kcal ME, mit einer Obergrenze (safe upper limit) von 4,5 g; FEDIAF (2025) setzt das Minimum bei 2,5 g. Für adulte Sloughis liegt die empfohlene Zufuhr laut NRC bei 1 g Calcium pro 1.000 kcal ME, die Obergrenze nach FEDIAF bei 6,25 g. Diese Werte gelten rasseunabhängig, sind aber beim Sloughi besonders relevant, weil eine schlanke Skelettstruktur wenig Puffer für Fehlversorgung bietet.
Protein und Fett
Als ehemaliger Jagdhund mit hoher Ausdauerleistung profitiert der Sloughi von einer proteinreichen, moderat fettreichen Ernährung. Hochverdauliche tierische Proteinquellen – also Muskelfleisch, Geflügel, Fisch – decken den Aminosäurebedarf zuverlässiger als pflanzliche Alternativen. Der Fettbedarf für Adulte beträgt nach NRC (2006) mindestens 13,8 g pro 1.000 kcal ME; die Linolsäure (Omega-6) sollte mindestens 2,8 g pro 1.000 kcal ME betragen.
Senioren
Mit zunehmendem Alter nimmt die Muskelmasse ab, der Grundumsatz sinkt. Bei älteren Sloughis empfiehlt sich daher eine Anpassung der Futtermenge nach unten bei gleichzeitiger Sicherstellung einer ausreichenden Proteinversorgung – da im Alter ein Proteinmangel schnell zu Muskelschwund führen kann. Regelmäßige tierärztliche Gewichtskontrollen sind in dieser Lebensphase besonders wertvoll.
Du weißt jetzt, worauf es beim Futter ankommt — die passenden Sorten für den Sloughi zeigt dir unsere datenbasierte Futtersuche.
Futtersuche öffnenWelches Futter ist für den Sloughi geeignet? Trockenfutter, Nassfutter, BARF und mehr
Trockenfutter für den Sloughi
Komplettes Trockenfutter (Extrudat oder Kaltpresse) ist für den Sloughi grundsätzlich geeignet, sofern die Zusammensetzung den Nährstoffanforderungen nach FEDIAF (2025) oder NRC (2006) entspricht. Vorteile liegen in der einfachen Handhabung, langen Haltbarkeit und der guten Kalkulierbarkeit der Nährstoffzufuhr. Beim Sloughi sollte ein Produkt gewählt werden, das hochverdauliche tierische Proteine als Hauptzutaten aufweist und nicht primär auf Getreide oder Kartoffelstärke basiert – auch wenn Kohlenhydrate per se nicht schädlich sind. Wichtig ist, die Energiedichte des gewählten Futters zu kennen, da schlanke Windhunde bei zu energiedichtem Futter schnell an Gewicht zunehmen können.
Nassfutter für den Sloughi
Nassfutter weist einen deutlich höheren Wassergehalt auf (typischerweise 70–80 %), was die Wasseraufnahme des Sloughi unterstützt – besonders vorteilhaft an heißen Tagen oder bei intensiver körperlicher Belastung. Die Energiedichte liegt niedriger als bei Trockenfutter, weshalb die Tagesration entsprechend größer ausfällt. Auch hier gilt: vollständige und ausgewogene Rezepturen nach anerkannten Nährstoffstandards sind Voraussetzung.
BARF und Rohfütterung
Angesichts der Herkunft des Sloughi als Jagdhund liegt der Gedanke nahe, ihn rohfleischbasiert zu ernähren. BARF (Biologisch Artgerechtes Rohes Futter) kann für den Sloughi eine passende Option sein, erfordert jedoch umfangreiches ernährungsphysiologisches Wissen und – insbesondere beim Beifang von Rohknochen – Sorgfalt bezüglich Keimbelastung und Nährstoffbalance. Einseitige BARF-Rationen ohne fachmännische Kalkulation können schnell zu Über- oder Unterversorgung mit Mineralstoffen, Vitaminen oder Spurenelementen führen. Für Einsteiger und ohne ernährungsberaterische Begleitung wird eine vollständige BARF-Ration nicht empfohlen; bei professionell zusammengestellten Rohfutterplänen ist das Risiko erheblich geringer.
Vegane und vegetarische Ernährung
Vegane Hundernährung ist wissenschaftlich noch nicht abschließend bewertet. Für einen athletischen Hund mit hohem Proteinbedarf wie den Sloughi ist eine bedarfsdeckende vegane Ernährung technisch möglich, aber anspruchsvoll. Die Versorgung mit essenziellen Aminosäuren (insbesondere Taurin, L-Carnitin, Methionin), langkettigen Omega-3-Fettsäuren (EPA/DHA) und bestimmten Vitaminen muss sorgfältig geplant und tierärztlich begleitet werden.
Fütterungshäufigkeit
Wegen des schlanken Körperbaus und des geringen Körperfettanteils empfiehlt sich beim Sloughi eine Aufteilung der Tagesration auf zwei Mahlzeiten. Direkt vor oder nach intensiver körperlicher Belastung sollte nicht gefüttert werden, um Magenprobleme zu vermeiden – auch wenn der Sloughi aufgrund seiner tiefen Brust weniger magenvolvolus-gefährdet gilt als Rassen wie der Deutsche Dogge.
Nahrungsergänzung für den Sloughi: Was kann sinnvoll sein?
Bei einem vollständig und ausgewogen ernährten Sloughi – ob über Fertigfutter nach FEDIAF-/NRC-Standard oder einen professionell kalkulierten BARF-Plan – ist eine pauschale Nahrungsergänzung in der Regel nicht notwendig und kann bei falscher Dosierung sogar schädlich sein. Die folgenden Substanzen werden jedoch im Kontext der rassetypischen Dispositionen und des Bewegungsprofils des Sloughi diskutiert. Alle Überlegungen zur Supplementierung sollten im Einzelfall tierärztlich abgeklärt werden.
Omega-3-Fettsäuren (EPA und DHA)
Langkettige Omega-3-Fettsäuren aus marinen Quellen werden in der Veterinärernährung für verschiedene entzündungsassoziierte Zustände diskutiert, darunter Hauterkrankungen und Augengesundheit. NRC (2006) empfiehlt für adulte Hunde 0,11 g EPA+DHA pro 1.000 kcal ME; FEDIAF (2025) gibt für Wachstum 0,13 g als Minimum an. Bei Sloughis mit Hautproblemen im Sinne der Farbmutanten-Alopezie kann eine bedarfsgerechte Versorgung mit EPA/DHA ernährungsbegleitend relevant sein – im Einzelfall tierärztlich zu beurteilen.
Vitamin E
Vitamin E ist ein wichtiges fettlösliches Antioxidans, das u. a. die Zellmembranen schützt und für Haut- und Fellgesundheit relevant ist. NRC (2006) empfiehlt 7,5 mg pro 1.000 kcal ME; FEDIAF (2025) setzt das Minimum für Adulte bei 9 IU. Bei Sloughis mit Hauterkrankungen oder bei BARF-Rationen mit hohem Fischölanteil kann die Vitamin-E-Versorgung gesondert betrachtet werden, da hohe Omega-3-Zufuhr den Vitamin-E-Bedarf erhöhen kann.
Zink
Zink spielt eine wichtige Rolle für Haut- und Fellgesundheit sowie für das Immunsystem. FEDIAF (2025) empfiehlt für Adulte mindestens 18 mg Zink pro 1.000 kcal ME, NRC (2006) 15 mg. Bei Sloughis mit Hautdispositionen kann eine gesicherte Zinkversorgung im Rahmen einer ausgewogenen Ration wichtig sein; Supplementierung nur nach tierärztlicher Indikation.
Taurin und Antioxidanzien bei Augengesundheit
Im Kontext der dokumentierten Retinaatrophie-Disposition wird in der veterinärmedizinischen Literatur diskutiert, ob Taurin, Lutein oder Antioxidanzien einen unterstützenden Effekt haben können. Eine gesicherte therapeutische Wirkung ist für Hunde nicht abschließend belegt; die Supplementierung kann bei betroffenen Tieren im Einzelfall erwogen werden – stets in Abstimmung mit dem behandelnden Tierarzt.
Gelenk-Supplemente (Glucosamin, Chondroitin)
Für athletic-schlanke Rassen wie den Sloughi sind Gelenkergänzungen vor allem im Alter oder bei intensiver Sportbelastung Diskussionsgegenstand. Belastbare Wirksamkeitsstudien für Hunde sind begrenzt; eine pauschale Empfehlung ist nicht möglich.
Das passende Sloughi-Futter finden: Wie ein datenbasierter Futterfilter helfen kann
Den richtigen Sloughi Futter zu finden, ist keine einfache Aufgabe: Die Rasse braucht hochverdauliche, proteinbetonte Kost mit kontrollierter Energiedichte – weder zu reich für seinen schlanken Stoffwechsel, noch zu mager für seinen Ausdauerbedarf. Hinzu kommen individuelle Faktoren wie Lebensphase (Welpe, Adult, Senior), Aktivitätsniveau und eventuelle gesundheitliche Dispositionen wie Hautprobleme oder Augenerkrankungen.
Der Futterfilter auf futter.de ermöglicht es, Produkte gezielt nach Nährstoffprofil, Rohstoffzusammensetzung, Futterart (Trocken-, Nass-, BARF-Komponenten) und Lebensphase zu filtern – ohne Markenempfehlung oder Werbedruck, allein nach den hinterlegten Nährstoffanalysen und deklarierten Zutaten. Für den Sloughi besonders relevante Filterkriterien sind ein hoher Anteil tierischer Proteine in der Zutatenliste sowie eine Energiedichte, die zur tatsächlichen Aktivität des Tieres passt.
Eine solche Filtersuche ersetzt keine tierärztliche Ernährungsberatung, kann aber eine fundierte Vorauswahl erleichtern – besonders für Halter, die erstmals einen Sloughi betreuen oder das Futter nach einem Lebensabschnittswechsel anpassen möchten.
Quellen
- [1]FCI-Rassestandard SLOUGHIfci_standard
- [2]FEDIAF Nutritional Guidelines 2025guideline
- [3]NRC (2006): Nutrient Requirements of Dogs and Catsguideline
- [4]Studie: Retinal atrophy - Rod-cone dysplasia 1astudy
- [5]Studie: Farbmutanten-Alopezie (Blue Doberman Syndrome)study
- [6]Wikipedia: Sloughiwikipedia
- [7]Sloughi - Steckbrief, Charakter, Wesen und Haltungweb
- [8]Windhunde Fütterung einmal vollständig erklärt - Bubeck Petfoodweb
- [9]Ganzheitliche Fütterung von Hunden: Wissenschaft, Natur und ...web
- [10]Grundlagen zur Fütterung des Hundes - Dr. Weyrauchweb
- [11]Hundefutter und Ernährung für den Afghanischer Windhund - Reico Hundefutter online kaufenweb
Hinweis
Dieser Ratgeber ist allgemeine, datenbasierte Information – keine individuelle tierärztliche Beratung. Fütterung und Nahrungsergänzung bei Erkrankungen, Jungtieraufzucht oder besonderen Bedürfnissen gehören in tierärztliche Hand. Bei akuten oder anhaltenden Symptomen bitte einen Tierarzt oder eine Tierklinik aufsuchen.
Fragen zur Ernährung & Haltung
futter.de-Redaktion. KI-gestützt erstellt aus unserer geprüften Datenbasis, redaktionell kuratiert.
Tierärztliches Review im Aufbau (Klinik-Partner). Medizinische Aussagen sind quellenbelegt. Zuletzt aktualisiert: 12. Juni 2026.
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